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FAQ´s

Häufig gestellte Fragen

Im Folgenden versuchen wir, einige der häufigsten Fragen zu beantworten, die uns erreichen. 

Was muss ich über Corgis wissen? Wo kann ich mich informieren?

Hierfür haben wir den Bereich Rasseportrait eingerichtet und hoffen zu einem umfangreichen Bild beizutragen.
 
Wo kann ich Corgis kennenlernen?
Für gewöhnlich empfehlen sich, um Corgi´s live zu erleben und um sich mit Besitzern oder Züchtern auszutauschen, Hundeausstellungen. Hier zeigen sie sich von Ihrer besten Seite und Wartezeiten lassen sich für Austausch bestens nutzen.


Ausstellungstermine finden Sie auf www.vdh.de und www.cfbrh.de.
Corgis finden Sie auf allen Ausstellungen in der FCI-Gruppe 1.

Wir sind mit unseren Hunden regelmäßig auf den Ausstellungen vertreten.


Kann ich Sie besuchen kommen?
Wir freuen uns über Ihr Interesse an unserer geliebten Hunderasse und unserer Zucht.

Allerdings bekommen wir viele Besuchsanfragen. Diese können wir leider unmöglich alle wahrnehmen und gleichzeitig unserer Familie, Jobs, unseren Hunden, unserem Privatleben und nicht zuletzt den Besuchern angemessen gerecht werden.

Bei einem aktuellen Wurf vereinbaren wir mit den zukünftigen Welpeneltern Besuchstage mit vielen  Welpenmomenten. Dazu sind auch Interessenten herzlich eingeladen.

Wir bitten um Verständnis, dass aufgrund der aktuellen Situation wir davon abweichen und die Kontakte minimieren.


Von Anfragen wie Junggesellenabschied, Ausflugsziel, Gutscheine für Besuche und andere Veranstaltungen bitten wir Sie Abstand zu nehmen. Wir können dies nicht anbieten und möchten es unseren Hunden auch nicht zumuten.

Ich interessiere mich für einen Welpen aus Ihrer Zucht? Was muss ich wissen und was soll ich tun?

Unsere Hunde sind gekört. Hierfür wurden sie zuvor HD geröntgt und wesensgetestet. Wir haben die Zuchtstättenabnahme durch den VDH und besuchen regelmäßig Fortbildungen. Unsere Hunde sind Familienmitglieder.


Unsere Welpen werden mit ab der 8. Woche abgegeben. Sie sind dann geimpft, gechipt, vom Zuchtwart begutachtet und tierärztlich untersucht, 4 mal entwurmt und haben natürlich eine Ahnentafel vom CfBrH ( VDH/ FCI). Wir lassen bei unklarem DM Status unsere Welpen auf diesen testen. Sie wachsen in einer Umgebung auf, die Sozialkontakte mit Tieren sowie Menschen beinhaltet und erleben Ihre ersten Abenteuer im Welpengehege, Garten und Auslauf. Sie kennen Autofahren und Alltagsgeräusche.

Die jährliche Nachfrage an Corgis übersteigt die Zahl an Welpen weit. Wir versuchen daher, die zukünftigen Besitzer sorgfältig auszuwählen und deren Eignung bestmöglich einzuschätzen. Wir fühlen uns auch nach dem Auszug allen unseren Welpen verbunden und wünschen uns weiterhin Kontakt und Austausch mit den Welpeneltern, daher spielt Sympathie bei der Auswahl eine große Rolle.


Am Besten schreiben Sie uns über das Kontaktformular an. Bitte geben Sie Ihren vollständigen Namen und wenn möglich eine Telefonnummer an.
Erzählen Sie uns ein bisschen was über sich. Einige Informationen über Sie und ihre Erwartungen an einen Hund freuen uns sehr und helfen uns, ihre Anfrage einzuschätzen. Wie sind Sie auf den Corgi gekommen? Haben Sie bereits Hundeerfahrung? Wie lassen sich Hund und Alltag vereinbaren? Haben sie feste Vorstellungen von Geschlecht, Charakter oder Farbe? Gerne beschreiben Sie uns einen ersten Eindruck vom zukünftigen Zuhause, dass einen unserer Welpen bei Ihnen erwarten würde.  

Bitte zögern Sie auch nicht, weitere VDH/FCI-Züchter zu kontaktieren. Mit vielen davon stehen wir in regem Kontakt, ganz ohne Konkurrenz oder Wettbewerb. Häufig wurden auch schon erfolgreich Interessenten weitervermittelt oder empfohlen.

Brauche ich eine Ahnentafel?

Die Ahnentafel ist der Stammbaum des Hundes. Er gibt Auskunft über die Vorfahren des Welpen über mehrere Generationen und erlaubt dadurch Rückschlüsse auf körperliche Tendenzen und Wesensmerkmale des Tieres. Außerdem werden in diesen Unterlagen auch Name, Rasse, Geschlecht, Geburtsdatum, Farbe, Züchter sowie Zuchtstätte und Chip-Nummer des Welpen festgehalten. Aber auch die Wurfgeschwister sind aufgeführt und weitere Daten zum gesamten Wurf. Ist der Züchter einem VDH-Verein zugehörig, bekommt der Hund eine Zuchtbuch-Nummer. Interessenten können die Zugehörigkeit daran erkennen, dass die Ahnentafel den Vermerk VDH/FCI trägt. Bei uns gibt es Hunde nur mit Ahnentafel.


Warum bekomme ich keine Antwort auf meine Anfrage?
Weil wir eine Menge davon bekommen. Wir bemühen uns, die aktuellen Anfragen schnellstmöglich zu beantworten. Wir bitte auch hier um Verständnis, falls es doch mal etwas länger dauert.

 
Gibt es eine Warteliste? Mit welcher Wartezeit muss ich rechnen?
Eine Warteliste führen wir aufgrund zahlreicher negativer Erfahrungen nicht mehr. Bitte rechnen Sie mit Wartezeit, da wir nur einen Wurf im Jahr haben. Den aktuellen Stand erfahren Sie detailliert per Instagram. 
 
Was kostet ein Welpe bei Ihnen?


Die Frage nach dem Preis ist nachvollziehbar. Auskunft darüber geben wir gerne im persönlichen Gespräch. 


Kann ich mir einen Welpen aussuchen?
Größe und Zusammensetzung eines Wurfs sind nicht planbar. Wir haben Dank Ihrer aussagekräftigen Vorstellung ihre Wünsche erfahren und wenn der Wurf auf der Welt ist machen wir Ihnen Vorschläge, wer zu Ihnen passen könnte.

Wieviel Beschäftigung brauch ein Welpe? Was muss ich ihm alles beibringen?

Vorne weg - Vor allem Ruhe will gelernt sein.

Die Bloggerin Gracia Cardassia hat es mit ihrem Beitrag "In der Prägehölle" auf den Punkt gebracht.

Damit einhergehend bitten wir darum sich objektiv mit dem folgenden Inhalt auseinanderzusetzen, da es bedauerlicherweise vermehrt vorkommt im Bekanntenkreis:


Welpenblues…

Mein neues Reizwort, das ich bis vor drei Wochen noch nie gehört hatte…

Und nun ist es innerhalb weniger Tage dreimal in meinen Ohren und auch einmal  in meinem Leben angekommen und jedes Mal stehen mir die Haare zu Berge. 

„Welpenblues“ steht für das tieftraurige Überfordertsein bei Neuwelpenbesitzern, das sich unmittelbar nach dem ersten Glücksgefühl über den süßen Welpen bei den frischen Welpenbesitzern einstellt und schon innerhalb einer Woche das Gefühl, dem Welpen nicht gerecht zu werden, ihn zurückgeben zu wollen, aufkommen lässt.

Die Berichte gleichen sich, massive Überforderung, Schlaflosigkeit, völliger Energieverlust und stetiges Weinen, Alltagseinschränkungen und Verlust des alten, gewohnten, Lebens in Freiheit.

Was läuft denn hier falsch? 

Welche Erwartungen haben Menschen an so einen kleinen Welpen, der soeben sein gewohntes Rudel, seine vertraute Umgebung verlassen hat, meist auch eine lange Reise mit ihm noch fremden Menschen in eine neue, unbekannte Umgebung antritt und dort auf Schlag funktionieren soll, nicht nur das, in Windeseile auch Neues lernen und perfekt in das Leben seiner Besitzer passen soll.

Da hat man als Züchter seine Welpeneltern sehr sorgfältig ausgewählt, dem Tag der Abholung gingen viele Telefonate, Besuche, voraus. Man weiß als Züchter, dass nun endlich alle Umstände für einen Welpen passen, dass man sich nun endlich einen jahrelang gehegten Wunsch nach einem eigenen Hund erfüllen kann.

Mit einem weinenden Auge, dennoch Freude im Herzen, weil alles passt, nimmt man als Züchter Abschied von seinen Hundekindern, um die man viele Wochen gebangt hat, die man gehegt und gepflegt hat. Man hat aufgeklärt, viele praktische Tipps mitgegeben, darauf hingewiesen, dass die erste Zeit mit einem Welpen wirklich anstrengend ist, sieht die vor Glück strahlenden neuen Welpenbesitzern … und plötzlich ist er da. Der Welpenblues. Welpenblues- angelehnt und entnommen vom Babyblues, der durch ein Gefühlschaos bis hin zu einer postnatalen Depression in Folge hormoneller Umstellungen bei frisch entbundenen Müttern auftreten kann. Auch hier stellt sich verständlicherweise das Gefühl der Überforderung und der Gedanke, eine falsche Entscheidung fürs Leben getroffen zu haben, gelegentlich ein. Möglicherweise verstärkt durch das Wissen, dass man aus dieser Nummer so schnell nicht mehr herauskommt. Kommt man auch nicht, das weiß jeder, der Kinder großgezogen hat.

Was aber hat bitteschön der körperliche und seelische Ausnahmezustand nach der Geburt eines Kindes mit der Ankunft eines Welpen gemeinsam?! 

Auch wenn ich meine potentiellen Welpeneltern als Züchter gewissenhaft geprüft habe, ich kann niemandem hinter die Stirn schauen, kann nicht einschätzen, wo die Belastungsgrenze wirklich eine Grenze ist. Was ich aber nicht verstehen kann, ist die sofortige Bereitschaft zur Kapitulation nach den allerersten auftretenden Schwierigkeiten, was ist das für eine Anspruchshaltung? Da wird bei Nichtgefallen/Nichtpassen der Retourenschein ausgefüllt und das kleine, Freiheit raubende, Teil zurückgeschickt, natürlich gegen Kaufpreiserstattung. 

 Auch wenn das für den Welpen dann die beste Entscheidung ist, ich vermisse die Bereitschaft, etwas durchzustehen, was möglicherweise für eine begrenzte Zeit wirklich nicht ganz einfach ist, Verantwortung  für eigene getroffene Entscheidungen zu tragen. Als Züchter werde ich noch gewissenhafter auswählen, wer eines meiner Herzstücke bekommt. Den potentiellen Welpeneltern möchte ich es ans Herz legen, ihre Entscheidung genau zu bedenken, ihre Belastungsgrenze ehrlich zu reflektieren.

Den „Welpenblues“ als Begründung der eigenen Überforderung halte ich für eine hilfreiche Erfindung, die erklären soll, dass man ja nun wirklich nichts dafür kann, wenn es mit dem Welpen nicht passt. 

Schlusssatz – der Welpe ist offen, voller Vertrauen, möchte lernen, möchte in das Leben seiner Besitzer passen, es braucht lediglich ein bisschen Zeit, Vertrauen, den richtigen Blick auf das bereits Gelernte bei den Kleinen und ganz viel Liebe zu dem, was man sich vertraut gemacht hat. Wie heißt es so schön bei Saint Exupéry „ Der Mensch sieht nur mit dem Herzen gut“- richtig, der Hund aber mit seinem ganzen Wesen, mit seinem ganzen Leben, das er seinem Menschen anvertraut.

Danke an Andrea Rink für diese treffenden Worte



Wir hoffen, dass wir einige Fragen klären konnten. Falls Sie immer noch interessiert sind freuen wir uns auf Ihre Anfrage und darauf, Sie zu
gegebener Zeit näher kennen zu lernen.

Viele Grüße

Familie Voigt


Last but not least: 

Falls Sie Begeisterung für rassistisches, faschistisches, homophobes oder anderweitig menschenverachtendes Gedankengut hegen sind Sie hier falsch und werden von uns auf keinen Fall einen Welpen bekommen.

Wir sprechen Ihnen nicht die Eignung einen Hund zu versorgen ab, aber Sie und Ihre Ansichten sind hier nicht willkommen.